HUMAN HORIZONS HIPHI Z: FUTURISTISCHER GT IN NISSAN-OPTIK

Das chinesische Start-up Human Horizons hat unter dem Markenlabel HiPhi ein zweites E-Auto vorgestellt. Dieses Mal ist es ein futuristischer GT und irgendwie kommt uns das Design bekannt vor.

Üblicherweise kann man bei Elektroauto-Start-ups erst an echte Modelle glauben, wenn es tatsächlich mal ein Auto auf die Straße schafft. Der Nobelmarke HiPhi, die zum chinesischen Start-up Human Horizons gehört, ist das mit dem HiPhi X bereits gelungen. Auf dem Heimatmarkt ist der SUV im Handel und führt in seinem Segment (Luxus-E-SUV) zeitweise sogar die Verkaufs-Charts an. Nun steht ein zweites Modell in den Startlöchern, dessen Markteinführung im August auf der Chengdu Auto Show bekannt gegeben werden soll. ,

Der HiPhi Z ist ein futuristischer Gran Turismo, dessen Modellbezeichnung bereits einen Hinweis darauf gibt, wo man sich wohl Inspiration geholt haben könnte. Mit Blick auf die Proportionen erinnert das Auto unverkennbar an den neuen Nissan Z. Rein technisch haben die beiden "Zs" aber wenig gemeinsam. Das HiPhi-Modell ist natürlich rein elektrisch unterwegs und soll seine Energie aus einem 120-kWh-Akku ziehen, der auf einzelne Module verzichtet und in CTP-Form (Cell-To-Pack) verbaut wird. Eine Reichweite von bis zu 705 Kilometern gibt der Hersteller an, der Sprintwert soll bei 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h liegen. Dafür platzieren die Chinesen an jeder Achse einen Motor und geben die Leistung mit 600 Allrad-PS und maximal 830 Newtonmetern Drehmoment an.

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KI mit Roboterarm

Maßstäbe will HiPhi aber nicht in puncto Performance setzen, sondern bei der Technologie. So enthält die Außenhaut des Z einen Lichtvorhang, der zur Kommunikation mit der Umgebung dient. 24 weitere Sensoren plus eine Lidar-Einheit überwachen nähere und weitere Bereiche rund ums Auto und speisen die Assistenzsysteme mit Informationen. Die Türen verfügen über eine Ultra-Breitband-Verbindung und ermöglichen damit eine präzise Erkennung des Schlüssels. Was die aerodynamische Effizienz betrifft, so setzt HiPhi auf aktive Klappen im Kühlergrill, die an einen aktiven Heckspoiler gekoppelt sind. Für den Fahrkomfort sorgen ein Luftfahrwerk und elektronisch geregelte Dämpfer.

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Im Innenraum soll der HiPhi Bot, eine künstliche Intelligenz, den Insassen das Leben erleichtern. Er steuert neben der Beleuchtung unter anderem das Meridian-Audiosystem mit seinen 23 Lautsprechern, sowie die Beduftungs-Anlage. Sogar von einem Roboterarm ist die Rede, auf den Bildern ist der allerdings nicht zu sehen. Ein Blick ins Cockpit offenbart einen großen zentralen Touchscreen, Instrumente hinter dem Lenkrad fehlen dagegen. Platz gibt es für bis zu vier Passagiere, den Fahrer eingeschlossen, von denen alle auf Einzel-Schalensitzen Platz nehmen dürfen. Sollte einer davon der Besitzer des HiPhi Z sein, so hat er zuvor wohl umgerechnet zwischen 87.000 und 127.500 Euro hingeblättert. Seit Anfang Juli ist der GT bereits im Vorverkauf. In unserer Fotoshow oben im Artikel können Sie sich den HiPhi X anschauen, der auf dem chinesischen Markt bereits in der realen Welt unterwegs ist.

HiPhi als Marke möchte noch 2023 nach Europa kommen – allerdings mit einem neuen Einstiegsmodell namens Y. Das kompakte SUV soll das meistverkaufte Modell der Marke werden. HiPhi zeigt es erstmals auf der Auto Show in Shanghai (18. bis 27. April) und möchte es dann "kurzfristig" in Europa anbieten.

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2023-03-29T13:36:31Z dg43tfdfdgfd